Gestaltungsansprüche zur Philosphie der Topic-Methode
Die Verselbständigung der Kinder geht nur über Selbsttätigkeit.
Handlungsorientierung: Konsequent vom Vorwissen und Können der
Kinder ausgehen!
Kinder lernen am besten ganzheitlich.
Handlungsorientierung: Möglichst oft Aufgaben stellen, die alle
Sinne ansprechen!
Lernen ist ein eigenaktives Geschehen; es wird durch sozial-kommunikative,
anregende Situationen begünstigt.
Handlungsorientierung: Sooft wie möglich Gruppenarbeit organisieren!
Lernen braucht Freiheit, Kontext und Struktur.
Handlungsorientierung: Fächerübergreifende Handlungsfelder
planen und über einen „didaktischen Leitfaden“ (situativ) strukturieren.
Lernen soll der Wirklichkeitsbewältigung dienen.
Handlungsorientierung: „Die Vorstellungswelt in den Köpfen der
Kinder“ durch (simulative) Darstellungsformen konkretisieren und veröffentlichen
- und der realen Lebenswirklichkeit gegenüberstellen!
Topic-Arbeit ist immer differenzierend und integrativ.
Handlungsorientierung: Schlüsselfragen leiten zielgleiche, aber
niveau-differenzierte Lernepisoden ein. Alle erhalten ein identisches Lernangebot
- niemand wird ausgeschlossen!
(Aus: Eckhard Kohls, Ein „Topic“ - was ist das? In: Grundschule 7-8/1995, S.46)